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Archiv 6/2010 der Surfpoeten

Kein Fußball - nur ein ganz klein wenig

30.6.2010
Wer uns heute das korrekte Ergebnis des Fußballspiels Deutschland - Argentinen vom 3. Juli 2010 nennt, darf bei unserer Lesebühne umsonst rein.

Tube fragt Tobias - Vuvuzela-Filter

26.6.2010
Tube führt ein Selbstgespräch mit sich selbst.
Tube: He! Tobias! Herzlichen Glückwunsch. Jetzt bist du ja berühmt.
Tobias: Unsinn.
Tube: Doch! Sogar Journalisten von der New York Times haben was über dich geschrieben, weil du diesen Vuvzela-Filter erfunden hast.
Tobias: Ich hab nichts erfunden.
Tube: Doch! Ich hab es gelesen. Zum Beispiel auf Twitter. Da stand was wie: „German engineer invents vuvu-zela-filter.“
Tobias: Ich hab nichts erfunden.
Tube: Es war doch aber überall zu lesen, dass du was erfunden hast.
Tobias: Ich hab aber nichts erfunden.
Tube: Was hast du denn dann nicht erfunden?
Tobias: Einen Vuvuzela-Filter.
Tube: Den hast du nicht erfunden?
Tobias: Ja.
Tube: Aber warum schreiben sie dann alle, dass du ihn erfunden hast?
Tobias: Weil ich ins Internet reingeschrieben habe, wie man mit einem Computer das Trötentuten wegfiltern kann.
Tube: Also hast du doch einen Vuvuzela-Filter erfunden.
Tobias: Nein! Verdammt! Das ist keine Erfindung. Das ist völlig triviales Zeug. Was ich da geschrieben habe, weiß jeder halbwegs fähige Tontechniker. Ein guter Tontechniker könnte das wahrscheinlich viel besser als ich.
Tube: Echt?
Tobias: Ja.
Tube: Und warum machen die dann so ein Gewese drum?
Tobias: Weiß ich nicht. Vielleicht technisches Unverständnis gepaart mit Sensationsgier.
Tube: Du hast viele Anfragen von der Presse gekriegt...
Tobias: Stimmt. Meine E-Mail-Konto wurde geflutet, mein Telefon hat alle fünf Minuten geklingelt, Zeitungen und Radiosender wollten Interviews und so ziemlich alle großen TV-Sender wollten, dass ich zu denen ins Studio komme und meine „Erfindung“ vorführe.
Tube: Echt? Die wollten dich im Fernsehen? Und das hast du nicht gemacht?
Tobias: Bin ich blöde oder was? Stell ich mich ins Fernsehstudio und führe mit meinem Heimcomputer ein paar simple Filtereinstellungen vor, wo ich weiß, dass die, die das aufnehmen, viel bessere Technik haben um solch Getröte wegzufiltern? Und überhaupt! Das ist zu trivial. Das ist als würde ich zeigen wie man den Tiefenregler an der Stereoanlage zurückdrehen muss, damit die Bässe von der Technomusik nicht so wummern.
Tube: Ja, ja, schon. Aber du wärst im Fernsehen gewesen.
Tobias: Klar. Als Tüftler und Hobbymusiker aus Pankow. Das muss ich mir nicht geben. Selbst, wenn sie mir Geld dafür geben.
Tube: Haben sie dir Geld geboten?
Tobias: Ja. Sogar das haben sie. Aber, wie gesagt, Fernsehen, da hört der Spaß auf. Mit so was will ich nicht ins Fernsehen. Ich bin dann einfach erst mal nicht mehr ans Telefon gegangen. 50 Anrufe in Abwesenheit. 30 ungehörte Nachrichten auf dem AB. Ein paar von denen hab ich gespeichert. Vielleicht mach ich demnächst mal einen Rap draus.
Tube: Den Vuvuzela-Filter-Rap?`
Tobias: Irgendwie so was.
Tube: Gut. Du bist kein Erfinder, du bist nichts. Aber. Prühmt biste trotzdem.
Tobias: Ja, sogar Petra meinte zu mir neulich ganz laut: „Mensch! Sie hab ich doch neulich im Kurier gesehen!“
Tube: Wer ist Petra?
Tobias: Die, die im Mathegebäude von der TU unten in der Kantine ( da, wo es jeden Tag Chicken gibt, das jeden Tag anderes heißt, aber immer gleich schmeckt) an der Kasse arbeitet und meist viel und laut dabei redet.
Tube: Ach die.
Tobias: Ja die.

Deutschlands letztes Spiel

21.6.2010
Aufgrund der enormen Bedeutung des am kommenden Mittwoch stattfindenden Fußballspiels, bei dem die deutsche Nationalelf auch unsere Unterstützung vor dem Bildschirm benötigt, haben wir uns entschlossen, dieses Spiel im KdR, (Pappelalle 81, Berlin) per Beamer zu zeigen (mit Filter!) und den Beginn unserer Lesung auf 22.30 Uhr zu verlegen.

Trööööööööt

16.6.2010
Vuvu-vuvu-vuvu-vuvu! Vuvu-vuvu-vuvu-vuvu!
Die Surfpoeten, ein Abend der Liga für Kampf- und Freizeit.
Für eine Welt, wo das Bier spottbillig ist, wo jeder fast jeden liebt, und vor allem für eine Welt, in der dieArbeitslosenquote 100% beträgt.
Wir sind eine Lesebühne! Ohne Vuvuball!
Und zur Einstimmung das Gebet gegen die Arbeit

Vuvuzela-Filter

13.6.2010
Auf dieser Seite gehts nur um den Vivuzela-Filter. Hier geht es zu Tobias Herre.





300/vuvuzela_ton.jpg
Ein kurzer Test mit dem Stimmgerät vor dem Fernseher zeigt, dass es sich bei dem nervenden Dauerton um ein Ais handelt. (Das Stimmgerät zeigt ein B flat an, es arbeitet mit amerikanischer Notation, wo ein deutsches H ein B ist und ein deutsches B bzw. Ais ein B flat) Also, wir haben es mit einem Ais zu tun, und dieser Ton hat als kleines Ais, das ist der Grundton der Vuvuzela, eine Frequenz von etzwa 233 Hertz. Obertöne liegen demzufolge beim eingestrichenen Ais (466 Hertz), dann bei 932 Hertz und 1864 Hertz. Für den Vuvuzela-Killer brauchen wir also nur einen steilflankigen Bandstoppfilter, der die entspechenden Frequenzen herausnimmt. Hierzu eignet sich im Prinzip jeder moderne Computer, der über eine Soundkarte mit geringen Latenzzeiten verfügt und entsprechende Software.
In unserem Falle kommt ein Mac Mini zum Einsatz und als Software Logic Express 8. Eigentlich ist eine solch komplexe Software wie Logic Express nicht notwendig. Wir verwenden sie nur, weil sie auf dem Computer schon drauf war und die benötigten Filter mitgeliefert werden. Das Gleiche ließe sich auch mit GarageBand und einem zusätzlich zu installierenden AU Plugin realisiseren.
Nun aber...
Nachdem Logic Express gestartet ist, schalten wir unter Einstellungen->Audio...->Geräte->Core Audio das Software-Monitoring ein. Wir erzeugen eine leere Audiospur und schalten sie auf Record, damit das Monitoring für diese Spur aktiv ist.
400/audio_record.jpgBei den Effect-Inserts verpassen wir der Spur vier mal den Channel EQ:
100/audio_effects.jpgDie ersten drei Channel-EQs stellen wir wie folgt ein (versuch nicht , mit der Maus die Kurven nachzuzeichen! Gib die Frequenz- und DB-Werte über die Tastatur ein, so wie sie im Bild unter Frequency und Gain/Slope abzulesen sind):
channel_eq1bis3.jpg
Der vierte EQ bekommt folgende Werte:
channel_eq4.jpg
Das wars. Wenn du dein Audiosignal vom Fernseher jezt in den Computer reinschickst, kommt es vuvuzelafrei aus den Lautsprechern vom Computer raus.
Hier ein Hörtest.
Vorher:

Nachher:


Nachtrag:
Maximilian Bader hat uns eine Anleitung für GarageBand geschickt, die wir hier mit seiner Genehmigung veröffentlichen:
Vuvuzela-filter mit GarageBand

Mitlerwiese sind haufeneise weitere Filter im Netz aufgetaucht, die ich hier unkommentiert ungeprüft aufliste:
Andreas Gläser hat den besten Vuvuzela-Filter überhaupt.
Filter des IND:Vuvuzela-Lautlos
Unvu
Felix Reinhard hat uns diese Lösung zugesandt, die für Windows funktioniert und mit kostenloser Software auskommt:
Vuvuzela-Filter für Windows
Eine weitere Lösung für GarageBand:
Vuvu-Filter mit Garage Band

Jacinta Nandi

9.6.2010
Lea muss heute leider wieder Unkraut jäten in FarmVille. Statt ihrer begrüßen wir Jacinta Nandi, die uns mit Geschichten über den Besuch einer Apotheke und ähnlichen Dingen vergnügen wird.

Rita Süssmuth wird Bundespräsidentin

3.6.2010
Horst Köhler ist spektakulär zurückgetreten. Unser Bundespräsident ist weg. Wir brauchen einen neuen. Eine neue! Denn, nachdem schon das Amt des Bundeskanzlers und das der Vizekanzlerin von Frauen besetzt ist, ist es nur konsequent, dass auch die Rolle des Bundespräsidenten von einer Frau übernommen wird. Ihr Name ist Rita Süssmuth.

Die Surfpoeten-Lesebühne ...

1.6.2010
... wird am 2. Juni 2010 den Kindertag nachfeiern und allen Kindern, die kommen, ein riesiges Geschenk machen.