4/2014
3/2014
2/2014
1/2014
12/2013
11/2013
10/2013
9/2013
8/2013
7/2013
3/2013
2/2013
1/2013
12/2012
7/2012
6/2012
5/2012
4/2012
3/2012
2/2012
1/2012
12/2011
9/2011
8/2011
7/2011
6/2011
5/2011
4/2011
3/2011
2/2011
1/2011
11/2010
10/2010
9/2010
7/2010
6/2010
5/2010
4/2010
3/2010
2/2010
1/2010
12/2009
10/2009
9/2009
8/2009
7/2009
6/2009
5/2009

Archiv 12/2011 der Surfpoeten

Ein Ebook kaufen

27.12.2011
Da kam mir nun in den Sinn, da ich mir kürzlich einen Sony-Ebook-Reader angeschafft habe, ein Ebook zu kaufen, was ich dann aufgrund der ulkigen Preisgestaltung doch nicht getan habe. Es ging um das Werk "Berlin Alexanderplatz" von Alfred Döblin. Das Taschenbuch, erschienen bei DTV, kostet neu 8,90 Euro, und eine Ebook-Ausgabe von Fischer ist 9 Cent teurer, sie kostet 8,99 Euro (Auch die Kindle-Version kostet 8,99 Euro).
Nun fragt sich der Käufer (also ich): Warum soll ich mehr Geld für ein Buch ausgeben, das dem Verkäufer keinerlei Versandkosten verursacht, das dem Hersteller keinerlei Druckkosten verursacht, das ich nicht einmal anfassen und das ich vom Autoren nicht signieren lassen kann, als für ein Buch, das die genannten Eigenschaften alle besitzt? (Leider kann ich das genannte Buch von Alfred Döblin natürlich nicht mehr signieren lassen; es geht mir nur ums Prinzip)
Zudem kann man Ebooks nicht ohne Weiteres weiterverkaufen, geschweige sich ein gebrauchtes kaufen. Gebrauchte Taschenbuchexemplare von "Berlin Alexanderplatz" werden aber schon für etwa 2 Euro angeboten, womit klar ist, dass niemand, der halbwegs bei Verstand ist, sich das Ebook für 8,99 Euro zulegen wird, denn der, der sich ein Ebook kauft, kauft es, um es selbst zu lesen, nicht, um es zu verschenken, so dass ihm, da es ja nur ums Lesen geht, ein gebrauchtes Exemplar völlig genügt.
Da kaufe ich mir also logischerweise ein gebrauchtes Exemplar, oder ich hole mir das Ebook von einschlägigen Warez-Seiten im Internet als Raubkopie, falls ich das Ebook doch noch haben will.
Also, liebe Verlage, nicht wundern, wenn das Geschäft mit den Ebooks nicht so richtig laufen sollte. Im Falle des betrachteten Werkes von Alfred Döblin liegt es einfach am Preis.

Etwas Schönes an Weihnachten ist, ...

26.12.2011
... dass es plötzlich überall freie Parkplätze in Berlin Pankow, Prenzlauerberg und vielen anderen von Unberlinern dominierten Stadtbezirken gibt - ein Weihnachtsgeschenk, das allerdings nur bis zum 27. oder 28. haltbar ist - ein vorübergehendes Vergnügen wie eine Kinokarte, denn nur für die Weihnachtszeit gestaltet sich die Parkplatzsuche wie im Film: Du fährst hin, wo du hin willst, und findest genau vor der Haustür, wo du hin willst, einen Parkplatz. Die Helden im Film müssen nie einen Parkplatz suchen. Für die Helden im Film wird immer die ganze Straße gesperrt, damit sie einen Parkplatz vor der Haustür, wo sie hin wollen, bekommen. Doch die Realität ist anders in Berlin (außer zu Weihnachten): Du fährst hin, wo du hin willst, und findest da, wo du hin willst, keinen Parkplatz, weil die ganze Straße wegen Filmdreharbeiten gesperrt ist. (Filmdreharbeiten kann gerne durch "einer Baustelle", "geparkten Autos von Unberlinern", "eines Feuerwehreinsatzes" oder ähnliches ersetzt werden).

Gebet gegen die Arbeit - International!

21.12.2011
Und wieder ist ein wichtiger Schritt zu ewigem Glück und Arbeitslosigkeit getan: Surfpoetin Jacinta Nandi hat eine neue vollendete english version des Gebets gegen die Arbeit erstellt und dank eines Autors namens Sciptor müssen auch Römer und Katholiken bald nicht mehr arbeiten...

Surfpoeten zum Fest der Liebe

18.12.2011
Letzten Mittwoch haben die Surfpoeten wieder bis tief in den Donnerstag hinein gefeiert und getanzt und einige von uns haben danach sicher eine neue Generation gezeugt.
Diejenigen, die nicht zum Zeugen gekommen sind, mussten alleine nach Hause gehen. Lea hat sich von ihrem Kumpel Tom zur Bushaltestelle bringen lassen:
"Die hat den ganzen Abend mit mir geflirtet", nörgelt Tom, "und am Ende erzählt sie dann, 'Ich habe einen Freund!'"
"Das werden Männer nie begreifen, dass Frauen vielleicht nur zum tanzen gehen tanzen gehen!" sage ich.
"Ja. Du bist genausoeine!", schimpft Tom, "Mit dir wollten doch alle schlafen!"
"Aber das ist eine Disko! Da will jeder mit jedem schlafen. Das ist doch die Idee..."
"Also gibst du es doch zu!"
Es ist kompliziert. Aber die Surfpoeten werden nicht aufgeben, sondern es wieder und wieder und wieder versuchen. Für Glück und Liebe und Kampf und Freizeit!
Und hier gibts Geschenke...

Mein Sony PRS T1 - Ebook-Reader

6.11.2011
bild
Eigentlich war es nur ein Frustkauf, weil ich am Sonnabend auf Arbeit musste, wo dann ein paar Handwerker viel zu spät kamen, weshalb ich mehr als eine Stunde lang nichts zu tun hatte und die Zeit damit totschlug, ein größeres Elektronikkaufhaus aufzusuchen.
Nun besitze ich einen Sony PRS T1 und will meine Eindrücke der Welt mitteilen.
Weiter lesen ...

Das Fehlerchen kommt

11.12.2011
Bald ist es so weit. Mein nächster Roman Das Fehlerchen wird im Frühjahr 2012 bei Voland & Quist erscheinen. Haltet mich ruhig für verrückt, aber ich glaube, dass ich mit dem Roman Das Fehlerchen etwas Großartiges geschaffen habe.