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Archiv 2/2011 der Surfpoeten

Gaddafi gegen Amazon

26.2.2011
Das Dorf, das Dorf, die Erde, die Erde und der Selbstmord des Astronauten. Diesen wunderbaren Titel trägt ein Buch, das Muammar al-Gaddafi im Jahre 1995 herausgebracht hat. Laut Wikipedia enthält das Bändchen "zwölf Essays über das sozial entwurzelte Leben in der Großstadt, die Größe der göttlichen Schöpfung und die Tyrannei der Massen, die dazu neigen, ihre Führer in die Wüste zu schicken." Spannend! Ich habe mir das Buch soeben bestellt. Ein kleiner Wettlauf hat begonnen. Was trifft zuerst ein? Das Buch bei mir oder Gaddafi im Himmel, in der Hölle oder wo auch immer er hingehört?

Wenn ich Macht hätte ...

24.2.2011
Ich hab es schon. Jetzt musst nur noch du es kriegen! Mein gerade soeben erschienenes Buch: "Wenn ich Macht hätte". Zu haben im gut sortierten Buchhandel, im Internet oder auf einer Lesebühne, wo ich auftrete.
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Traumjob: Pornostuntman

23.2.2011
Deine Aufgabe ist es, einzuspringen, wenn der Hauptdarsteller nicht mehr kann, wenn es für den Hauptdarsteller zu gefährlich wird (kein Kondom), wenn es eng wird, wenn es ekelig, wenn es hässlich wird. Dann bist du der Mann.
Bewirb dich jetzt!

Erstes E10 Opfer

18.2.2011
Der Berliner Kurier hat sein erstes E10-Opfer gefunden. Erfreulich, dass es sich bei dem Opfer um keine Person handelt, die von einem mit E10 betankten Auto überfahren worden ist. Das Opfer ist das Auto selbst, das anscheinend kein E10 vertrug und durch die Betankung mit E10 angeblich irreparabel kaputt gegangen ist.
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Sicher ist: Die meisten Autos vertragen den Super E10 Kraftstoff problemlos. Ob man ihn tatsächlich tankt, muss aber jeder mit seinem Gewissen selbst vereinbaren, denn was man sich dabei immer vor Augen halten muss, ist dass mit jeder E10-Betankung 10% Alkohol in den Tank fließen. Alkohol, der unwiederbringlich verbrannt wird, den man womöglich besser hätte mit Wasser vermischen sollen, um ihn zu trinken.
Links im Bild ist übrigens eine Flasche Wasser E40.

Künstlerdeppen

14.2.2011
Clint Lukas auf bewegten Bildern und in Farbe.

Die Nummer meines Lebens

12.2.2011
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Typisches DDR-Wissen: Wenn du in deiner PKZ an 7. Stelle eine 4 hast, biste ein Junge. Wenn du eine 5 hast, biste ein Mädchen.
Hier habt ihrs nun in schwarz auf karteikartenocker: Ich bin ein Junge.

Noch langsames Wachstum ...

8.2.2011
... aber er wächst.

Lasst uns 100000 Euro ausschütten!

29.1.2011
Es war im Jahre 2006, da hatte die Kulturstiftung des Bundes einen Haufen Fördergelder für Kunstprojekte, die sich mit dem Thema Arbeit in Zukunft auseinandersetzen, bereitgestellt.
Jeder Mensch, der halbwegs bei Verstand ist, weiß, dass es in Zukunft keine Arbeit mehr geben wird, dass sich ein Kunstprojekt, das sich mit dem Thema Arbeit in Zukunft befasst, damit auseinandersetzen muss, wie eine Welt ohne Arbeit aussieht - eine Welt, in der jedem ein Grundeinkommen in angemessener Höhe zur Verfügung steht.
Wir fühlten uns angesprochen und bewarben uns, wobei wir die maximale Fördersumme, die einem Einzelprojekt zugebilligt werden konnte, nämlich 150000 Euro, beantragten. Unsere Idee war es, dieses Geld zu gleichen Teilen unter der Bevölkerung aufzuteilen, um den Menschen das Gefühl zu vermitteln, wie es ist, Geld zu erhalten, ohne dafür arbeiten zu müssen - so wie es in Zukunft sein wird. Da die pro Kopf auszuzahlenden Beträge im unteren Centbereich lägen und nur symbolischer Natur wären, schien eine Überweisung per Bankkonto zu aufwendig, denn hierzu müssten einige Millionen Überweisungsformulare ausgefüllt werden. Hinzu kommt, dass nicht jeder, der Geld benötigt, ein Bankkonto hat und, wenn er ein Bankkonto hat, möglicherweise jeder dort eingezahlte Betrag sofort gepfändet wird. Aus diesen Gründen schlugen wir vor, die 150000 Euro in Centstücke einzutauschen und diesen Geldberg an einen für alle Menschen gut zugänglichen Ort zu schütten, sodass sich jeder seinen Anteil unbürokratisch in bar herunternehmen kann. Als gut zugänglichen Ort hatten wir die Reichstagswiese im Blick.
Leitder hat die Jury der Kulturstiftung des Bundes uns die 150000 Euro nicht bewilligt und unser Kunstprojekt, das sich unserer Ansicht nach sehr realistisch mit dem Thema Arbeit in Zukunft auseinandersetzt, ohne Begründung abgelehnt. Stattdessen wurden diese Projekte gefördert.
Wir vermuten, dass unser Kunstprojekt damals der Zeit zu weit voraus und damit von vornherein zum Scheitern verurteilt war. Doch die Zeiten ändern sich. Wir müssen es auch nicht übertreiben. 100000 Euro genügen uns schon. Wir sind auch nicht auf die Kulturstiftung des Bundes angewiesen!
Wer bei den Surfpoeten seinen Eintritt in Centstücken bezahlt, darf umsonst rein. Das heißt: dein Eintrittsgeld ist kein Eintrittsgeld, sondern wird Teil des Berges.