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Archiv 5/2011 der Surfpoeten

Braintwister

15.5.2011
Ich nenne sie Braintwister oder zu Deutsch vielleicht Hirnbrecher, das sind Satzkonstruktionen, derer unser Verstand sich zunächst zu erinnern glaubt, denen scheinbar der Sinn fehlt, in denen unser Gehirn aber schließlich eine sinnvolle Interpretation entdeckt, nur das Ergebnis als unbefriedigend empfindet und alsgleich verwirft. So geht die Suche nach dem Sinn von neuem los. Immer unbefriedigend.
Dieser Satz ist ein solcher Braintwister:
Es gibt keinen Alkohol, es gibt nur zu wenig hässliche Frauen.
Aber auch einzelne (konstruierte) Wörter können diesen Effekt erzielen:
Leipzigtausend

Tube on Tour

11.5.2011
Ich bin dann mal unterwegs ...
11.5.2011 - 20.30 Uhr Dresden: Thalia Kino
12.5.2011 - 20.00 Uhr Chemitz: DAS TIETZ, Neue Sächsische Galerie
13.5.2011 - 20.00 Uhr Leipzig: Horns Erben
Kommt alle!

Guttenberg

9.5.2011
Guttenberg is not more in. Thunderweather!

Was für eine Nummer

8.5.2011
Zuerst trieben sie es in der Küche auf dem Deckel des Wasserkochers, wo ich sie mit einer schwungvollen Handbewegung fortgejagt, doch ließen sie bei ihrer Flucht nicht voneinander ab und staken noch im Fluge zusammen. Was für eine traumhafte Nummer! Frei in der Luft und zu zweit kreisten sie in Liebe dreimal um die Küchenlampe und ließen sich hernach an der Wand auf der Tapete nieder, ohne ihren Akt nur für die geringste Zeit zu unterbrechen. Ob sie noch gekommen sind, ist ungewiss. Ich hab sie plattgeklatscht.
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Geißel der Menschheit 2011

8.5.2011
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Auch dieses Jahr haben sich am 2. Mai in mehreren Städten starke Gruppen weitsichtiger Menschen zusammengefunden und den 7. Internationalen Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen, sowie derer, die es gerne werden wollen, zelebriert. So kamen in Berlin zur Demonstration gegen die Arbeit, ersten Schätzungen nach, etwa 250 Menschen auf die Straße, von denen ein jeder allerdings noch für eine Menege Freunde, Verwandte, Bekannte und Unbekannte, die durch Arbeit oder andere Umständlichkeiten verhindert waren, mitdemonstrierte, sodass wir mit gutem Recht von gefühlten 2500 Teilnehmern sprechen dürfen. Ebenso gab es in Rostock eine machtvolle Kundgebung zum Tag der Arbeitslosen.
So lassen wir doch die Bilder sprechen und führen uns noch einmal die überzeugenden Worte zu, die Jürgen Witte auf der Zwischenkundgebung in der Kastanienallee hat gegeben, bereichern unsere Gedanken mit Robert Webers Beitrag vor den Schön Schöner Schönhauser Allee Arkaden und blicken erwartungsvoll dem nächsten Jahr entgegen, wenn wir zum 8. Internationalen Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen antreten, wenn in noch mehr Städten noch mehr Menschen für eine bessere Welt auf die Straßen gehen, auch in Leipzig, wo dieses Mal die Demonstration gegen den Zwang zur Lohnarbeit anscheinend in der Planungsphase stecken geblieben ist.

Mein Freund ist Roboter

5.5.2011
Immer wieder höre ich die Frage: Wenn wir irgendwann einmal alle ein Grundeinkommen kriegen, also Geld ohne Arbeit, wer soll dann denn die Arbeit machen? Hier die Antwort: Roboter. Sie machen die Arbeit. Ist doch klar. Und dass Roboter viele Arbeiten weit besser durchführen als Menschen, ist längst kein Geheimnis mehr. Beim Fußball beispielsweise zeigen sie auf ihre Weise, wie schön diese Sportart sein kann, wenn sie nicht von Männern, die nur des Geldes wegen über den Platz rennen, betrieben wird.


Gebt uns keine Arbeitsplätze! Gebt uns Geld!

2.5.2011
Gebt uns Geld, sonst arbeiten wir.
Denn arbeiten wir, klingelt dein Telefon. Fragst dich, was der Anruf soll. Wolltst doch, dass wir arbeiten, undzwar voll. Verkaufen dir am Telefon, den Schmutz und Dreck aus unsrer Produktion. Hättst uns gleich das Geld gegeben, hättst ein angenehmres Leben. Hättst all den Dreck dir nicht gekauft wie das Lottolos, den Zusatz-DSL-Anschluss, den schwach saugenden Drittstaubsauger, des hässliche Kaffeeservice, den Atomstrom vom Ökostromanbieter, eine von uns irgendwo abgeschriebene Doktorarbeit, die große Erbschaft vom Onkel in Nigeria, die Lamadecke und den Familienbenutzer.
Heute: Demonstration gegen die Arbeit