Fish'n'Chips & Spreewaldgurken ...
24.2.2013
von Jacinta NandiAlle Surfpoeten Fans und Stammgäste werden schon mitgekriegt haben, dass ich seit circa einem Jahr an einem Buch mit Jakob Hein schreibe. Und jetzt ist das Buch fertig – und nicht nur fertig, sondern auch veröffentlicht: hurrah! Das Buch heisst: “Fish 'n' Chips & Spreewaldgurken – Warum Ossis öfter Sex und die Engländer mehr Spaß hatten” und ist seit 14. Februar in Bücherhandlungen und bei Amazon zu kaufen.Aber jetzt kommen wir zum wichtigsten Teil dieses Blog Eintrages – jetzt wo das Buch da ist, muss es auch gefeiert werden – und wir machen das im Kaffee Burger am 8. März um 20:00 Uhr mit einem Buch-Release-Feier. Es lesen Jakob und ich und wir werden musikalisch begleitet von Zuckerklub und ich freue mich jetzt schon, euch alle begrüßen zu dürfen.Bis denne, eureJacintaWo: Kaffee Burger, Torstraße 58-60, 10119-Berlin
Wann: 8. März, 20:00 Uhr.
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Zensur im Kindermärchen und das wirklich gemeine N-Wort
29.1.2013
von Jacinta NandiEtwas sehr sehr sehr schlimmes ist passiert. Ein Eingriff in der Literatur. Eine Attacke auf die Wahrheit. Eine Beleidigung für die Kultur. Und vor allem: ein Sieg für die Sprachdiktatur, für die Sprachpolizei, für die Politically Correct 1984 Hobby-Zensoren. In einem Buch – in einem Kinderbuch – ist ein Wort gestrichen. Ein Wort. Gestrichen. Einfach gestrichen! Mit einem anderen Wort ersetzt. Könnt ihr euch das vorstellen? Einfach so. So dass die Kinder, wenn sie es lesen, das Buch besser verstehen können. Einfach so. Gestrichen und ersetzt. Vandalismus. Zerstörung. Der George Orwell dreht sich im Grab, sage ich euch. George Orwell dreht sich so schnell im Grab, so schnell, der sieht aus wie ein Epileptiker beim Wichsen, der ist nur am drehen und drehen und drehen und drehen, der ist wie Wonderwoman, der dreht sich so schnell. Ein Wort. Mit einem anderen Wort ersetzt. Bald brennen sie Bücher. Und ihr seid Deutschen, ihr wisst wie das endet. Zuerst Bücher, dann Juden. Scheiße. Scheiße. Scheiße. Zensur. Im Kindermärchen. Jetzt geht’s wirklich los mit 1984 und so.Weiter lesen ...
Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen 2012
29.4.2012
Heraus zum 2. Mai!Wir treffen uns am 2. Mai 2012 um 13.00 Uhr auf dem Senefelder Platz in Berlin zur machtvollen Demonstration gegen den Zwang zur Lohnarbeit. Wir haben Zeit
Die Surfpoeten jetzt auch auf Google+
6.3.2012
Klick hier für Supos auf G+Schauen wir mal, wer gewinnt ... der Blaue oder der Bunte ...
Offener Brief an unseren Bürgermeister
10.2.2012
(von unserer Schwesterlesebühne LSD)Klaus Wowereit! J'accuse...!Wir, die Autoren, Sänger und Entertainer der Lesebühne "LSD - Liebe Statt Drogen" fordern, dass der Club "Schokoladen" erhalten bleibt.Der Schokoladen ist einer der letzten Kreativküchen in Mitte. Hier wurden Künstler groß, hier ist Energie. Historisch war der Schokoladen Auftrittsort bekannter Lesebühnen wie "Reformbühne Heim & Welt" und "O-Ton Ute". Aktuell strömen dort jede Woche zahlreiche Zuhörer zu unserer Lesebühne "LSD - Liebe Statt Drogen". Darunter zuweilen ganze Schulklassen aus allen Teilen Deutschlands, deren Deutschlehrer in aktuellen Literaturführen diese Show als Aneignung moderner Poesie erkennen.Wir finden es daher vermessen, dass der Besitzer des Hauses, Markus Friedrich, mehr als die vom Schokoladen angebotenen 1.000.000 Euro für den Verkauf des Hauses haben will. Wir sehen es auch nicht ein, dass Stadtpolitiker die Sache schleifen lassen und das angebotene Ausgleichsgrundstück Herrn Friedrich nicht schmackhafter machen. Wir geben Ihnen, Klaus Wowereit, emotional und unrecherchiert persönlich die Schuld, dass Sie einen Teil des Ausgleichsgrundstücks Ihrer Bekannten Jette Joop zuschustern, die mit einer - Achtung Ironie - "Showmanufaktur, dort sicher zahllose Arbeitsplätze schafft".Wir möchten nicht, dass das Herz Berlins bald nur noch aus Ferienwohnungen und Boutiquen besteht. Wir wünschen uns eine Stadtplanung, die eine Vision formuliert, die einer Metropole angemessen ist. Dazu gehört mehr, als Millionen für eine Kampagne namens "be berlin" auszugeben. Dazu gehört, die Dynamik, Vielfalt, und Freiräume für alle Berliner anzuerkennnen und zu unterstützen, ideell, mit Charakter und Haltung!Wir, LSD, sind stolz, dass wir seit Beginn der 90er Jahre zusammen mit anderen Lesebühnen ein Live-Unterhaltungsformat etabliert haben, das originär in Berlin erfunden wurde, weltweite Ausstrahlungskraft hat und ohne Subventionen bis heute ein zahlreiches Publikum findet. Wir haben das auch geschafft, weil es Orte wie den Schokoladen gibt. Deshalb fordern wir:Unterstützen Sie den Schokoladen!Ivo Lotion, Micha Ebeling, Tobias "Tube" Herre, Andreas "Spider" Krenzke, Uli HannemannPS: Werfen Sie gern auch einen Blick auf die gemeinsame Erklärung aller Lesebühnen zum Thema!Gebet gegen die Arbeit - International!
21.12.2011
Und wieder ist ein wichtiger Schritt zu ewigem Glück und Arbeitslosigkeit getan: Surfpoetin Jacinta Nandi hat eine neue vollendete english version des Gebets gegen die Arbeit erstellt und dank eines Autors namens Sciptor müssen auch Römer und Katholiken bald nicht mehr arbeiten...Surfpoeten zum Fest der Liebe
18.12.2011
Letzten Mittwoch haben die Surfpoeten wieder bis tief in den Donnerstag hinein gefeiert und getanzt und einige von uns haben danach sicher eine neue Generation gezeugt.Diejenigen, die nicht zum Zeugen gekommen sind, mussten alleine nach Hause gehen. Lea hat sich von ihrem Kumpel Tom zur Bushaltestelle bringen lassen:"Die hat den ganzen Abend mit mir geflirtet", nörgelt Tom, "und am Ende erzählt sie dann, 'Ich habe einen Freund!'"
"Das werden Männer nie begreifen, dass Frauen vielleicht nur zum tanzen gehen tanzen gehen!" sage ich.
"Ja. Du bist genausoeine!", schimpft Tom, "Mit dir wollten doch alle schlafen!"
"Aber das ist eine Disko! Da will jeder mit jedem schlafen. Das ist doch die Idee..."
"Also gibst du es doch zu!"Es ist kompliziert. Aber die Surfpoeten werden nicht aufgeben, sondern es wieder und wieder und wieder versuchen. Für Glück und Liebe und Kampf und Freizeit!
Und hier gibts Geschenke...
Surfpoeten am Freitag! Lesung & Party!
7.7.2011
Am Freitag, den 22.7.2011 weihen wir unseren neuen Auftrittsort im Pfefferberg, Haus 13 ein. Dabei und eingeladen sind alle Surfpoeten, die Surfpoeten sind, die mal Surfpoeten waren und die vielleicht mal Surfpoeten werden wollen.An den Plattentellern DJ Joe Carrera & DJ Lt. Surf.
Unterstützung gibts von der großartigen Band Der Internationale Wettbewerb.
Und natürlich alles Open Air, wenns Wetter fein ist.
Also dann:
22.7.2011, 21.00 Uhr, Pfefferberg Haus 13, Schönhauser Allee 176, Berlin
Das Rote Buch
10.6.2011

Doch Sammler, aufgepasst! Rotes Surfpoetennbuch ist nicht gleich rotes Surfpoetenbuch! Vom roten Surfpoetenbuch gibt es zwei Auflagen, nämlich die erste Auflage und die zweite Auflage. Und da gibt es erhebliche Unterschiede. Die Bücher der ersten Auflage sind anders rot als die der zweiten Auflage. Die der zweiten Auflage sind vom Rotton her stärker rot und nicht so, wie das hier abgebildete rote Buch der ersten Auflage.

Im amerikanischen Raum wurde auf Ebay schon eines für 400 Dollar gesichtet.
Geißel der Menschheit 2011
8.5.2011

So lassen wir doch die Bilder sprechen und führen uns noch einmal die überzeugenden Worte zu, die Jürgen Witte auf der Zwischenkundgebung in der Kastanienallee hat gegeben, bereichern unsere Gedanken mit Robert Webers Beitrag vor den Schön Schöner Schönhauser Allee Arkaden und blicken erwartungsvoll dem nächsten Jahr entgegen, wenn wir zum 8. Internationalen Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen antreten, wenn in noch mehr Städten noch mehr Menschen für eine bessere Welt auf die Straßen gehen, auch in Leipzig, wo dieses Mal die Demonstration gegen den Zwang zur Lohnarbeit anscheinend in der Planungsphase stecken geblieben ist.
Großdemonstration gegen die Arbeit
16.4.2011
Treffpunkt: Berlin, Senefelder Platz, am 2. Mai 2011 um 13.00 Uhr.Gegen den Irrsinn, Arbeitsplätze für alle schaffen zu wollen.Es ist nicht genug Arbeit für alle da!
Die Maschinen werden immer besser. Sie nehmen uns die Arbeitsplätze weg.
Richtig so!
Die Arbeit den Maschinen. Uns das Vergnügen.
Wir dürfen den Fortschritt der Gesellschaft nicht daran messen, wie viele Arbeitsplätze wir geschaffen haben, sondern, wir müssen ihn daran messen, wie viele Arbeitsplätze wir beseitigt haben - durch den Einsatz von Maschinen, Robotern, Computern und Iphones.
Es geht um die Freiheit des Menschen, die Freiheit, die darin besteht, nicht dem Zwang ausgesetzt zu sein, einer Lohnarbeit nachzugehen, nicht dem Zwang ausgesetzt zu sein, mit allen Mitteln eine Lohnarbeit zu suchen oder zu erschaffen, solang es keine Notwendigkeit für sie gibt.
Arbeitslosigkeit soll der Normalzustand sein.
Und in diesem Zustand soll jeder ein würdevolles Leben führen können.
Leute! Wacht auf!
Arbeit, das war ein mal. Vergesst den "Traum" von Vollbeschäftigung. Seid realistisch. Arangiert euch mit der Zukunft und einer Arbeitslosenquote von 70%, 80%, 90% oder bald vielleicht schon 100%!
Dafür gehen wir am 2. Mai 2011 auf die Straße und begehen zum 7. Mal denInternationalen Kampf- und Feiertag der ArbeitslosenFür ein monatliches Grundeinkommen von viel, viel Geld.
Dafür, dass nur noch sinnvolle Arbeit geleistet wird, bei der keine sinnlosen Produkte entstehen.
Gegen die Witschaftswachstumsidiotie, unter der die Menschen und die Umwelt leiden.
Für ein angenehmes Leben.Und hier die Demo auf Facbook
Die Abschreibmaschine
2.3.2011
Weil Plagieren mittlerweile voll hipp ist, werden wir in Zukunft unsere Texte vielleicht nicht mehr selber schreiben, sondern einfach abschreiben. Da das Abschreiben allerdings auch Mühe macht und wir uns diese Mühe gern sparen möchten, haben wir den Plagiatomaten entwickelt, der uns vollautomatisch die geklauten Texte erstellt.Wenn ich Macht hätte ...
24.2.2011
Ich hab es schon. Jetzt musst nur noch du es kriegen! Mein gerade soeben erschienenes Buch: "Wenn ich Macht hätte". Zu haben im gut sortierten Buchhandel, im Internet oder auf einer Lesebühne, wo ich auftrete.
Lasst uns 100000 Euro ausschütten!
29.1.2011
Es war im Jahre 2006, da hatte die Kulturstiftung des Bundes einen Haufen Fördergelder für Kunstprojekte, die sich mit dem Thema Arbeit in Zukunft auseinandersetzen, bereitgestellt.Jeder Mensch, der halbwegs bei Verstand ist, weiß, dass es in Zukunft keine Arbeit mehr geben wird, dass sich ein Kunstprojekt, das sich mit dem Thema Arbeit in Zukunft befasst, damit auseinandersetzen muss, wie eine Welt ohne Arbeit aussieht - eine Welt, in der jedem ein Grundeinkommen in angemessener Höhe zur Verfügung steht.
Wir fühlten uns angesprochen und bewarben uns, wobei wir die maximale Fördersumme, die einem Einzelprojekt zugebilligt werden konnte, nämlich 150000 Euro, beantragten. Unsere Idee war es, dieses Geld zu gleichen Teilen unter der Bevölkerung aufzuteilen, um den Menschen das Gefühl zu vermitteln, wie es ist, Geld zu erhalten, ohne dafür arbeiten zu müssen - so wie es in Zukunft sein wird. Da die pro Kopf auszuzahlenden Beträge im unteren Centbereich lägen und nur symbolischer Natur wären, schien eine Überweisung per Bankkonto zu aufwendig, denn hierzu müssten einige Millionen Überweisungsformulare ausgefüllt werden. Hinzu kommt, dass nicht jeder, der Geld benötigt, ein Bankkonto hat und, wenn er ein Bankkonto hat, möglicherweise jeder dort eingezahlte Betrag sofort gepfändet wird. Aus diesen Gründen schlugen wir vor, die 150000 Euro in Centstücke einzutauschen und diesen Geldberg an einen für alle Menschen gut zugänglichen Ort zu schütten, sodass sich jeder seinen Anteil unbürokratisch in bar herunternehmen kann. Als gut zugänglichen Ort hatten wir die Reichstagswiese im Blick.
Leitder hat die Jury der Kulturstiftung des Bundes uns die 150000 Euro nicht bewilligt und unser Kunstprojekt, das sich unserer Ansicht nach sehr realistisch mit dem Thema Arbeit in Zukunft auseinandersetzt, ohne Begründung abgelehnt. Stattdessen wurden diese Projekte gefördert.
Wir vermuten, dass unser Kunstprojekt damals der Zeit zu weit voraus und damit von vornherein zum Scheitern verurteilt war. Doch die Zeiten ändern sich. Wir müssen es auch nicht übertreiben. 100000 Euro genügen uns schon. Wir sind auch nicht auf die Kulturstiftung des Bundes angewiesen!
Wer bei den Surfpoeten seinen Eintritt in Centstücken bezahlt, darf umsonst rein. Das heißt: dein Eintrittsgeld ist kein Eintrittsgeld, sondern wird Teil des Berges.












